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Damian Popp, geboren 1988 in Rheinberg, studierte Theaterwissenschaft und Musikwissenschaft in Mainz. Seit April 2017 studiert Damian Regie an der Folkwang Universität der Künste in Essen.

Nach Abschluss des Studiums in Mainz arbeitete er 4 Jahre lang als Regieassistent am Berliner Ensemble, Staatstheater Mainz und an den Landesbühnen Sachsen mit Claus Peymann, Leander Haußmann, Christof Nel, Manuel Schöbel, Peter Kube, Stefan Wolfram uvm.

Während dieser Zeit entstanden seine ersten eigenen Regiearbeiten und er gründete das TheaterKollektiv 'MËHRTYRER'. Das Kollektiv entwickelt seit 2015 Projekte in der freien Szene von Berlin, Leipzig, Dresden, Basel, Essen und Istanbul.

Damian ist seit 2017 Stipendiat des Deutschlandstipendiums und der RAG Stiftung. Er wurde 2019 als Stipendiat des Forums junger Theaterschaffender zum Schweizer Theatertreffen eingeladen.

https://www.damianpopp.com/



Hang Su is a German composer and interpreter of contemporary experimental and electronic acoustical music, designer, writer and photographer. From 2009 to 2012 he studied at the Conservatory of Music and Theater in Leipzig, Germany and got his diploma in Music Composition. From 2012 to 2016, he graduated the masterclass composition with summa cum laude. From 2010 to 2015 he was granted a scholarship from the Heinrich-Böll Foundation in Germany.

He is a founding member of forma Leipzig, a Leipzig based art association of contemporary music and literature. His works were performed in Germany, UK, and Austria by Ensemble Handwerk, Trio Sostenuto, Ensemble forma Leipzig, Ensemble MAM, Ensemble Mocrep, Ensemble SNIM etc.

During his studies and various international festivals and similar occasions he attended personal lessons by Claus-Steffen Mahnkopf, Pierluigi Billone, Steven Takasugi, Brian Ferneyhough, Mark Andre, Hans Tuschku, Hector Parra, Francesco Felidei, Klaus Lang, Nomi Epstein, Milica Djordjevic, Rebecca Sanders, David Helbich, Isabel Mundry, Younghi Pagh-Paan. 

Hang Su was a working fellow of the Culture Foundation of the Free State of Saxony 2017 and has a residency as a composer in Wiepersdorf Germany in 2018. Recently he also received the scholarship for the artist residency in Kunsthaus Lukas Germany for 2019. 

Hang Su’s early works were based on phonetical and analytics on especially Chinese language. He was interested in the physical reaction of interpretation such as the experiments with extended vocal techniques. Since 2015 he began to experiment with contemporary technics on the traditional Chinese instrument Qin, a seven-string-zither. In 2016, his works have been related to improvisation processes, which are affected by the spatial score with moving position (Axonometrie I). In the study of gesture and time (2017), he was trying to create a strategy, which translates the visual image into the gesture and music expressions in a performance.

https://www.hangsu-composer.com/




Jennifer Demmel stammt aus einer brandenburgischen Kleinstadt und lebt seit ca.10 Jahren in Leipzig. Nach dem Studium der Kulturwissenschaften an der Universität Leipzig begann sie ihre Schauspielausbildung an der Theaterakademie Sachsen in Delitzsch. Seit ihrem Abschluss 2015 arbeitet sie als freischaffende Schauspielerin. Bisherige Bühnen-Engagements u.a. an den cammerspielen Leipzig, am Schauspiel Leipzig, am LOFFT, am Neuen Theater Zeitz, bei der Sächsischen Bläserphilharmonie, Das ÜZ und urban collective.
Als Coach und Moderatorin arbeitet sie wiederkehrend u.a. mit der Kulturwerkstatt KAOS, als Sprecherin u.a. mit dem BUCHFUNK Verlag.



Hansi Noack wurde am 7. Oktober 1952 in Chöjebuz (heute Cottbus) geboren. Er war das dritte Kind einer Arbeiterfamilie. Aufgewachsen ist er in ärmlichsten Verhältnissen. Seine Geschwister starben im Kindesalter. Er interessierte sich früh für Kampfsportarten und brachte es im Judosport bis zum Cottbuser Stadtmeister. Nach dem Abschluss der Hochschule studierte Hansi Zivil- und Verwaltungsrecht an der Universität Leipzig. Im Jahr 1975 trat er dem sowjetischen Geheimdienst KGB bei. Seine Aufgaben lagen in der Auslandsspionage bei der Westgruppe der Sowjet-Streitkräfte in Dresden. Dort lernte er in seiner Freizeit die Grundlagen der Geige und trat mit diesem Instrument 1987 der Band DEKAdance bei.
Gern wäre er wieder beim KGB. Jetzt steht er "hintade Theke" des Noch Besser Leben und versorgt die Welt mit guter Musik und Getränken. Er ist bereits Stammgast bei urban collective- der Gesundheit wegen!



Danilo Andrés Sepulveda ist Tänzer, Choreograf und bildender Künstler aus Berlin. Seine Arbeiten in bildender, akustischer und performativer Kunst stehen stets in Wechselbeziehung zueinander und sind gekennzeichnet durch die Einbeziehung verschiedener Sprachen und unterschiedlicher Medien (skulpturale Kopfbedeckungen, Kostüme, Fotografie und Video). Danilo verkörpert magische Archetypen indem er einen Dialog mit seinem eigenen essentiellen, ursprünglichen Wesen herstellt und Themen wie die Besessenheit von inneren Dämonen erforscht. Diese Faszination für Symbolik, archetypische Figuren und sakrale Geometrie sind für ihn ein Weg, das Chaotische aber dennoch fließende Phänomen hinter der materiellen Welt zu manifestieren, das unsere Körper dazu befähigt verschwommen, durchsichtig und wieder unbegrenzt zu werden.
Seit 2014 kollaboriert Danilo mit diversen künstlerischen Institutionen in Berlin, wie z.B. der Akademie der Künste, Neuköllner Oper u.a. Zudem arbeitet er als Solo Performer/ Tänzer in Kooperation mit anderen Choreografen wie Minako Seki und Felix Ruckert (Schwelle7).

http://daniloandres.com/

https://www.instagram.com/ditirambos_danilo/



Milena Lui Stein ist freiberufliche Tänzerin und Performerin aus Berlin. Ihre Ausbildung als zeitgenössische Tänzerin erhielt Milena an der Contemporary Dance School Hamburg (2013-2016). Nach dem Abschluss an der CDSH ging sie nach Israel, wo sie sich intensiv mit der Bewegungssprache Gaga des Choreografen Ohad Naharin beschäftigte. Danach ging sie nach New York, wo sie den Fokus verstärkt auf performative Arbeiten legte, ein Praktikum in Movement Research absolvierte und dabei mit vielen internationalen verschiedenen Künstler*innen zusammenarbeitete. Vor einem Jahr beschloss sie, Berlin zu ihrem Lebensmittelpunkt zu machen und verstärkt an den Themen Gemeinschaft und Kommunikation als Solokünstlerin und Mitglied sowie Co-Gründerin des in Hamburg basierten „Contrahera Collective“ zu arbeiten.



Nach dem Anthropologiestudium verlief sich Martina Schliessler in die für sie faszinierenden dunklen Räume sämtlicher Stripclubs und Tabledance-Bars, in denen sie drei Jahre lang als Stripperin arbeitete.
Zusätzlich war sie resident DJ des East London Strippers Collective, eine Organisation die sich für die Rechte von Stripper*innen in Großbrittanien einsetzt. 2019 machte sie ihr theatrales Bühnendebut im Theater Kampnagel Hamburg.



Ingeborg Wolff-

Nach vielen Jahrzehnten auf verschiedenen Bühnen, als Sprecherin und Sängerin erforscht sie seit einigen Jahren die Sprache im Bereich des Tanztheaters, zuletzt als Gast beim Tanztheater Pina Bausch. Die direkte Reaktion von Körpern auf das, was sie spricht, live im Augenblick, übt eine neue Faszination und Inspiration auf die erfahrene Schauspielerin aus.



Dita von Antithese kommen aus Wiesbaden und Berlin, spielen seit 2013 ohrenbetäubenden Elektropunk und treten bevorzugt in Toiletten oder Duschen auf.
Textlich bewegen sie sich feinfühlig zwischen Dada und Fäkalhumor, rhytmisch immer voll auf die 12.
Wer sich schon immer mal gefragt hat, wie viele Leute in ein Klosett passen und ob sich dann noch pogen lässt, sollte mal eines ihrer raren Konzerte besuchen.

Marianne Heide (*1983 in Leipzig) entschied sich, nachdem sie sich vierzehn Jahre lang ausgiebig 
dem Tanz gewidmet hatte, für ein Leben hinter der Bühne. Sie absolvierte zunächst eine handwerkliche 
Ausbildung als Schneiderin. Anschließend studierte sie an der Universität der Künste in Berlin 
Kostümbild bei Florence von Gerkan. Ein Auslandssemester brachte sie nach Lyon (Frankreich) 
an die École nationale supérieure des arts et techniques du théâtre (ENSATT). 
2012 schloss sie ihr Studium mit dem Diplom mit Auszeichnung ab.
In dieser Zeit entwickelte sie neben zahlreichen Praktika und Assistenzen in den unterschiedlichsten 
Theater- und Filmkontexten stetig auch eigene filmische Arbeiten und Ausstattungen. Diese waren 
beispielsweise beim 100° Festival, den Tanztagen in den Sophiensaelen und im Konzerthaus am 
Gendarmenmarkt zu sehen. Prägend für ihre künstlerische Entwicklung und ihren sensiblen Umgang mit 
jedem einzelnen Menschen und seinem Körper, für den sie entwirft, war ihre mehrmalige Mitarbeit im 
Kostümteam von Ruth Pulgram bei den EducationTanzProjekten der Berliner Philharmoniker. 
(Choreografien: Royston Maldoom, Allita Collins, Vivian Newport unter Sir Simon Rattle)
Im Anschluss an ihr Studium folgten zwei Jahre als Ausstattungsassistentin am Schauspiel Leipzig. 
Dort war sie auch als Kostümbildnerin für die Entwürfe von "My Love was a Ghost“ (2014, Diskothek) 
sowie "Komödie im Dunkeln" (2014, Große Bühne) verantwortlich. 

Seit 2016 arbeitet Marianne Heide als freie Kostümbildnerin. Ihr Interesse gilt neben dem 
klassischem Sprechtheater- und Musiktheater besonders dem Tanz und performativen Formaten.

http://marianneheide.de/



Seit dem ersten Ballettunterricht mit sieben Jahren ist das Tanzen ein wichtiger Bestandteil in Laura Schupps Leben. Nach einer Tanzausbildung in Freiburg studierte sie in Bremen, Catania und Leipzig Psychologie, gibt Tanzunterricht und ist Teil von verschiedenen Bühnen- und Videoprojekten. "NochBesserLeben.NochBesserSterben" ist ihre erste Zusammenarbeit mit urban collective.



Florian Eib ist Sprecher und hat mehrjährige Erfahrung in den Bereichen Audiodeskription, Sportreportagen, Moderation, Audioguides und Hörbücher für MDR, ZDF u.v.m. Zudem arbeitet er als Autor für Hörfilme und Schauspiel-Audiodeskription am Schauspiel Leipzig. Florian setzt sich für Barrierefreiheit und Inklusion ein und unterstützt zahlreiche Vereine und Initiativen von und für Menschen mit Sehbehinderung. Gleichzeitig arbeitet er als Sportjournalist, ist Mitglied im Verband Deutscher Sportjournalisten e.V. und regelmäßig bei Sportveranstaltungen als Kommentator oder Reporter im Einsatz (Fußball- und Handball-WM 2018/19).

https://www.florian-eib.com/



Spielfreude und Facettenreichtum sind es, die die junge leicht-lyrische Sopranistin Paula Rohde auszeichnen. Schon während des Bachelorstudiums an der Hochschule für Musik und Theater Rostock stellte sie in der Operette Die lustigen Nibelungen von Oscar Straus als Giselher ihr komisches Talent unter Beweis. Im Masterstudium an der Hochschule für Musik Detmold erweiterte sie dann ihr Repertoire in verschiedenen Produktionen: Als Venus aus Offenbachs Orpheus in der Unterwelt umgarnte sie nicht nur Jupiter, Pluto und Merkur, sondern auch das Publikum. In ihrer ersten Hauptrolle, der Helene aus Franz von Suppés Pensionat, begeisterte sie Zuschauer*innen und Kritik und in einem politischen Pasticcio mit Arien und Ensembles des 20. Jahrhunderts wurde sie gar zur Bundeskanzlerin inszeniert.

In Meisterkursen arbeitete Paula Rohde unter anderem mit Margreeth Honig, Helen Donath und John Norris zusammen.

https://www.paularohde.de/



Robert Schiller ist ausgebildet als Werkzeugmacher, Konstrukteur, Schweißer, Kranführer und Feuerwerker. Er erfindet und designt unterschiedliche Objekte sowie Figuren und ist Spezialist für Licht- und Feuerinstallationen. Seit 1990 leitet er die Werkstatt des Theater Titanick (www.titanick.de).

https://robertschiller.eu/



Lilian Mosquera-

Diplomierte Sportpädagogin. Moderner Tanz, Kontakt Improvisation, Jazz und Klassisches Ballett an der Universidad Pedagógica Nacional de Colombia. Tänzerin bei Company Mutanza D.E.C in Kolumbien sowie in verschiedenen Kompanien in Deutschland. Seit 2001 Dozentin für Modernen Tanz, Kindertanz und Ballett in Kolumbien und Deutschland. Freischaffende Choreographin.

Ton, Licht und Technik
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